 Sehr geehrte Damen und Herren, habe am Mittwoch, 02.11.2005 vormittags im WDR 5 einen Beitrag über Sie gehört. Glaube, den von Ihnen angestimmten Tenor verstanden zu haben.- Sende Ihnen ein Gedicht zu, welches vor über 20 Jahre ( sie!) entstanden ist. Schon damals, ich Arbeiter und SPD-Mitglied, gab es etwas Unbestimmtes in der Partei, welches mir nicht behagte.
Durch genau solche Ereignisse, wie sie heute dank "Hartz" millionenfach schon fast alltäglich sind, veränderte sich mein Leben. Dachte, die Partei (Arbeiter, Kumpels, Ortsverein) würde mich stützen. Grausam die Realität: Genau das Gegenteil trat ein!!- Langer Rede kurzer Sinn: Ich trat aus der Partei aus. Ergebnis: Dieses Gedicht:
- Ihr!
Die ihr das Herzblut des Menschen als Rot in eurer Fahne führt. Habt ihr nicht etwas vergessen? Daß nur im Bild des Kleinen Manns das wahre Gesicht des Menschen sich zeigt. An Übermenschen hat es nicht Mangel. - Wißt ihr, das Blut - nachdem es vergossen -sich braun in der sengenden Sonne färbt? Ihr! Habt ihr nicht etwas Vertrautes vergessen? Aus meiner Sicht müßt' es v o r Godesberg liegen.
Inzwischen sind die Wunden verheilt; manchmal schmerzen die Narben, wie jetzt zum Beispiel. Habe mir als Therapie eine kräftige Dosis Zynismus verschrieben. Kann ganz gut damit leben. Warum es mit der SPD so kommen musste ist für mich klargeworden: Die sogenannten 68 er haben die ehemalige Arbeiterpartei SPD okkupiert. Aus der "guten alten Tante SPD" ist eine rachsüchtige, geizige, neidische alte Vettel geworden. -Sic transit gloria mundi....
Freundliche Grüße
Bernd Jacobs, Mettmann
|