Die Kunst der Grenzgänger sprengte bei weitem den Rahmen dessen, was man sonst so von Kulturfördervereinen geboten bekommt. Kleinkunst war das nicht mehr, das war schon größte Kunst.
"Wir bewahren die Glut, nicht die Asche" - unter dieses Motto hätten Frank Baier und die Grenzgänger ihren Liederabend "1920" am 20.3. im Kultursaal der "Horster Mitte" in Gelsenkirchen stellen können. 440 Zuhörer begeisterten sich im Laufe des Abends immer mehr für den Vortrag der Liedermacher.
Nachdenklich, bewegend, oft witzig und mit unterschiedlichen musikalischen Mitteln warfen die Künstler Schlaglichter auf die revolutionäre Geschichte der Roten Ruhrarmee, auf ihre brutale Niederschlagung und das Signal, das auch 90 Jahre danach von dieser Erhebung der Arbeiterklasse ausgeht. Ein mitreißender Startschuß für die Kulturwoche, die die Bergarbeiterbewegung "Kumpel für AUF" zu diesem Thema im August veranstalten wird.
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Die Grenzgänger
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