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Mag es am Anfang noch ein paar Skeptiker im Publikum gegeben haben. Zum Schluss waren alle überwältigt und bedankten sich stehend mit minutenlangem Beifall.

Die Rheinpfalz
Pressestimmen

Ich habe lange nichts schöneres gehört

Donnerstag, 19. April 2007

Betr.  Konzert „Lieder der Märzrevolution“  + CD , Oberhausen, 2007

Lieber Frank Baier u . Grenzgänger, 
 
ihr habt der Märzrevolution wieder ein aktuelles Gesicht gegeben - für diejenigen die erst jetzt durch euer wirken über sie erfuhren . Aber den meisten der älteren Menschen blieb der Zugang zu ihr versperrt . Auch wenn sie einiges über sie wußten - meist aber nicht die Wahrheit . Mit Hilfe psychologischer Taktik - einer verlogenen Weltanschauung - unter dem Vorwand eine " kommunistische Gefahr drohe " , wuchsen sie auf . Die Reaktion konnte immer mit Hilfe der rechten SPD - Führung den Versuch starten - durch Lüge - das Gewissen der Öffentlichkeit mundtot zu machen . Gestern sowie Heute  verhindern sie somit wichtige demokratische Entwicklungen .


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Klingende Geschichtsstunde

Dienstag, 27. März 2007

Der Homberger Liedermacher Frank Baier und die „Grenzgänger“ sangen über die Märzrevolution 1920.

(RP) „Nach Ägypten wär‘s nicht so weit. Aber bis man zum Südbahnhof kommt.“ Karl Kraus lässt grüßen. An die großen Menschen der Geschichte und die großen Schurken erinnern wir uns leicht. Bis zu Cäsar und Cleopatra wär‘s nicht so weit. Aber bis man bis zum März 1920 kommt. Am 13. März beorderte der rechtsradikale General Walther Freiherr von Lüttwitz die Brigade Ehrhardt nach Berlin, die das Regierungsviertel besetzte. Die Reichsregierung floh. Wolfgang Kapp ernannte sich zum Kanzler. Gewerkschaften und Arbeiterparteien riefen zum Generalstreik auf. Der Putsch scheiterte kläglich. Am 17. März trat Kapp zurück. Im Ruhrgebiet ging der Generalstreik in eine sozialistische Aufstandsbewegung über. Die „Rote Ruhr-Armee“ wurde mit Billigung der neuen Regierung im April 1920 niedergeworfen. Die Zahl der Toten, 1000 oder mehr, ist nicht bekannt.


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Viel Spaß - mit einem Grummeln in der Magengrube

Donnerstag, 22. März 2007

„zakk": Frank Baiers helle Geschichtsstunde

Da geht es tief in den Schacht der Vergangenheit, zu Eisen und Erz, zum kochenden Pott, schwarz wird es und rot vor Blut. Da sterben Rotgardisten in Massen, da findet die Arbeiterfrau in der Lohntüte gerade genug für Pacht, Kohle, Kartoffeln und Brot, da liegen die Worte Bonzen, Rache und Blut nah beieinander. Wenn das nicht Lieder aus den Jahren um 1920 wären, wäre es nur eine düstere Geschichtsstunde über Kapp-Putsch und März-Revolution.


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Zweite Ruhrgebietstournee 2007

Donnerstag, 22. März 2007

Unsere zweite Ruhrgebietstournee beginnt mit einem wunderschönen, stimmungsvollen Konzert im "Alten Rathaus" in Hattingen, über das Rebecca Frener in der WAZ einen beisterte Kritik schreibt. Das zweite Konzert im ZAKK Düsseldorf war aber an magischen Momenten kaum zu überbieten: Sechzigjährige Männer mit Tränen in den Augen, junge Leute , die stehend applaudieren (was man neudeutsch dann "Standing Ovations" nennt). Wir waren alle sehr berührt - danken unserem Publikum und besonders Christine, Michael und Guido vom ZAKK-Team, die uns zu einem unvergesslichen Abend verhalfen.

    
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Rap und Balladen zum Arbeiteraufstand

Montag, 19. März 2007

Musik erzählt Geschichte: Die Märzrevolution von 1920 stand im Mittelpunkt des Konzerts, das "Die Grenzgänger" und Liedermacher Frank Baier im Alten Rathaus gaben. Riesenbeifall und Bravo-Rufe

"Es zog ein Rotgardist hinaus", "Wir sind der Pöbel", "Die Toten an die Lebendigen": In einem Feuerwerk aus Skiffle und Folk, Rap und Balladen ließen die "Grenzgänger" aus Bremen und der Duisburger Liedermacher Frank Baier am Freitagabend im Alten Rathaus den Arbeiteraufstand vom Frühjahr 1920 musikalisch neu aufleben. Von arroganten Bonzen und gefallenen Soldaten, von gebrochenen Idealen und grausamen Morden handeln die politischen Texte und Kampflieder - und doch gelingt es den vier Künstlern, das Publikum bei Laune zu halten. Mit Anekdoten und humorvollen Bemerkungen, vor allem aber mit höchst abwechslungsreichen musikalischen Färbungen sorgen sie immer wieder für Überraschungseffekte. Dabei stellen sie eindrucksvoll die Vielfältigkeit einfacher Zupf- und Saiteninstrumente wie Geige und Kontrabass, Banjo und Mandoline unter Beweis.


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